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Ungebetener Gast
Gebrechen
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🇩🇪 German · Original
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Original
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Bilingual
Ich bin so müde, nie richtig wach;
du bist rüde, machst mich schwach.
Was willst du erreichen?
Deine Anliegen sind mir so fremd!
Schon wieder allem ausweichen,
wiederholt bin ich gehemmt.
Ich hab mir dich nicht ausgesucht,
du hast dich einfach eingebucht:
produzierst schlechte Gedanken,
bringst mich permanent ins Wanken!
Das kannst du so gut
– raubst mir ständig meinen Mut.
Du lässt die Zweifel stets gedeihen.
Ich möchte mich von dir befreien.
Nimmst du mich zu sehr ein und
machst dich breit,
so verliere ich mich selbst
und es ist wieder so weit:
Die Hoffnung willst du ertränken
und mir Kummer schenken.
Abwärtsfahrt ist Alltag,
ich kann nicht gegenlenken.
Du stiehlst mir meine Energie,
bist ein ungebetener Gast!
Übernimmst plötzlich Regie
und wirst zu schwerer Last!
Dein Geschmack ist viel zu bitter,
du lähmst mich wie ein Gift.
Es zieht sich zu, wie ein Gewitter,
wenn du mich wieder triffst.
Aneinander denken wir vorbei,
es hat wohl keinen Zweck!
Mein Bedürfnis scheint dir einerlei,
mein System, das hat ein Leck.
Wann du kommst, ist nebulös,
bist du da, bin ich nervös.
Du wirkst auf alle meine Glieder,
irgendwann, verkriechst du dich wieder.
Das kannst du so gut
– raubst mir ständig meinen Mut.
Du lässt die Zweifel stets gedeihen.
Ich möchte mich von dir befreien.
Nimmst du mich zu sehr ein und
machst dich breit,
so verliere ich mich selbst
und es ist wieder so weit:
Die Hoffnung willst du ertränken
und mir Kummer schenken.
Abwärtsfahrt ist Alltag,
ich kann nicht gegenlenken.
Du stiehlst mir meine Energie,
bist ein ungebetener Gast!
Übernimmst plötzlich Regie
und wirst zu schwerer Last!
Schließlich muss ich versteh'n
du bist ein Teil von mir.
Du wirst nie ganz weggeh'n,
so ist das halt mit dir.