Auf der Bruck, D. 853 (Op. 93 - 4)
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Lyrics
Vi strahle Sonne, ruh und Rast, mein gutes Moos durch Nacht und Regen!
Was scheust du dich vor Busch und Ast
Du Strauch bist auf den wilden Wegen
Hinter auch der Wald sich tief und dicht
Doch muร er endlich sich erschlieรen
Unfreundlich wird ein fernes Licht, unfreundlich wird
Ein fernes Licht uns aus dem dunkeln Tale grรผรen
Wohl kรถnnt ich รผber Berg und Feld auf deinem schlanken Rรผcken fliegen
Und mich am bunten Spiel der Welt an holden Bildern mich vergnรผgen
Deins Augenacht mir traulich zut, wollt mir Frieden
Liebe und Freude, und dennoch eil ich ohne Ruh, und
Dennoch eil ich ohne Ruh zurรผck, zurรผck zu meinem Leide
Denn schon drei Tage war ich fern von dir, die lieb' ich mich
Gebunden; drei Tage waren verworsten
Erde, Gott Himmel mir verschwunden
Von Lust zu Leiden, die mein Herz bei ihr bald teilten
Bald zerrissen, fรผhlte ich drei Tage mรผden Schmerz, und ach!
Die Freude muรt' ich missen
Und ach!
Die Freude muรt' ich missen
Weit seh' ich รผber Land und seh' zur Meer befuhren den Vogel
Fliegen; wie sollte denn die Liebe je ihrem Pfade sich betrรผgen?
Drum krabbelt' ich durch die Nacht, und spรคhtet auch die dunkle Bahn
Der Sehn suchtes helles Augenlicht, der Sehn suchtes
Helles Augenlicht, und sicher fรผhrt mich sรผรes Ahnen
Der Sehn suchtes helles Augenlicht, der Sehn suchtes
Helles Augenlicht, und sicher fรผhrt mich sรผรes Ahnen