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Kapitän

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Tobendes Meer oder ruhiges Land: Jeder trifft seine Wahl. Brennendes Herz oder kalter Verstand, Holzfloß oder Brücke aus Stahl. Also, Kapitän, wer bist du dann? Du bist nicht da und nicht hier. Du stehst nur knietief im kalten Wasser und siehst Zu, wie dein Schiff langsam stirbt. Das war's dann, Kapitän. (Ahoi! Ahoi!) Du musst nach unten gehen. (Ahoi! Ahoi!) Es gibt zu wenig Sauerstoff und Noch weniger Hoffnung. Kein Notausgang, kein Rettungsring. Das war's dann, Kapitän. (Ahoi! Ahoi!) Kein Sturm, kein Rückenwind. (Ahoi! Ahoi!) Und deine Kinder werden diese Legende nicht lesen. Denn du hast das Meer noch nie gesehen. Ein Anker der Gewohnheiten Hält das Schiff gut und fest. Doch warum ist dir so kalt in Deinem warmen Nest? Das war's dann, Kapitän. (Ahoi! Ahoi!) Du musst nach unten gehen. (Ahoi! Ahoi!) Es gibt zu wenig Sauerstoff und Noch weniger Hoffnung. Kein Notausgang, kein Rettungsring. Das war's dann, Kapitän. (Ahoi! Ahoi!) Kein Sturm, kein Rückenwind. (Ahoi! Ahoi!) Und deine Kinder werden diese Legende nicht lesen. Denn du hast das Meer noch nie gesehen. Du bist mein Spiegelbild. Du bist mein Spiegelbild. Ich bin kein Kapitän. Ja, Ich bin nur ein verträumtes Kind. Doch die Wellen flüstern leise, Dass unsere Reise Noch nicht zu Ende ist. So vorwärts, Kapitän! Dein Leitstern wird aufgehen. Es ist Zeit, von den Knien aufzustehen. Es ist zu früh, um aufzugeben. Du musst weiterleben. Denn du hast das Meer noch nie gesehen. Du bist mein Spiegelbild.