Das Rheingold: Scene II. "Hör', Wotan, der Harrenden Wort!"
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Lyrics
Hört, Wotan, der harrenden Wort
Freia, bleib' Euch in Frieden!
Rechte nun fand ich zur Lösung
Uns rauhen Riesen Glück
Des Niblungen rotes Gold
Seid Ihr bei Sinn?
Was nicht ich besitze, soll ich Euch Tarnlosen schenken?
Schwer baute dort sich die Burg
Leicht wird es mit Lister Gewalt
Was im Neidspiel nie uns gelang
Die Niblungen festzufahn
Für Euch müht' ich mich um den Alben
Für Euch fing' ich den Feind
Und verschenkt und überbegehrlich
Macht' Euch dumme mein Dank
Wer meint, in unsrer Macht
Hart folgst du uns jetzt
Bis wir Lösung empfangen
Neie! neie! neie!
Neie! neie! neie!
Neie! neie! neie!
Neie sei sie entführt!
Des Auen achtet wohl
Pflegen wir sie als Pfand
Wir kehren wieder, doch kommen wir
Und Reit' kriegt nicht als Lösung
Das Rheingold, Licht und Rot
Zu End' ist die Frist dann
Freia, verfallen!
Immer folge sie uns
Neie! neie! neie!
Neie! neie! neie!
Neie! neie! neie!
Auf in den tafresternen Alben
Neie! neie! neie!
Über Stock und Stein ins Tal schlafen sie gehn
Durch des Rheines Wasser Tod taten die Riesen
Fröhlich nicht denkt Freia der Waffen will erdrücken
Heia! heia! heia!
Wie kommen die Tölten dahin?
Durch das Tal tappt sie schon
Und am Riesenamstark hehres Alte sie rast