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Die Walküre, zweiter Aufzug: "So ist es denn aus mit den ewigen Göttern" (Fricka, Wotan)

Josephine Veasey, Thomas Stewart, Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
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Lyrics

Holt Die Väter seit du die Weltzeugtest Heraus fragt ich's traf ich den Sinn? Ist's Bild dir der Herren heilige Sippe? Den wirst du alles, was einst du geachtet, zerreißest die Bande, die sie du verbandest, des ist nun es, des siegt ja! Das nach Lust und Laune der Walde, dies frevelnde Zwillingspaar, deiner Untreue zuchtlose Trug! Zweimal klag' ich um Ehe und Eid, doch zuerst du selbst sie brüllt Die Treue, die treu bist du stets, meine Till', meine Huld! Dahin lugte lüstern dein Blick, wild des Wechsels Lust du gewännest, und hold entkränkt mein Herz! Treuren des Sehns muss dich's enträuen, zogst du zur Schlacht Mit den schlimmen Mädchen, die wilder Minne manch dir gewahr! Denn dein Weibnah scheutest du so, dass der Wal führn's Char und Brünnhilde selbst, Heddes wunschens Braut, in Gehorsam der Herrin du gabst Doch jetzt da dir neue Damen gefielen, als wälzundwäldische Malde du schweiftest, jetzt da zu niedrigster Schwacht Du dich neigtest, gebeine Menschen ein Ort zu erzeugen Ist im Orfe der Weiben, wirfst du zum Öffnen dein Herz! Höre es denn aus? Höre das Wort! Die Betreugne lass aus Zertrünnis! Nichts lerntest du, wollt ich dich lehren, was Nie du erkennen kannst, eh nicht ertagte die Tat Stets Gewohntes nur magst du verstehn Doch was noch nie sich traf, danach trachtet mein Sinn Eines höre! Not tu dein Held, der ledig göttlichen Schutzes, seh' ich löse von Göttergesetz So nur taugt er zu wirken die Tat, die, wie Not Sie den Göttern, dem Gott doch zu wirken verwehrt Mit tiefem Sinne willst du mich täuschen? Dass Heeres sollten Helden nie wirken, dass ihren Göttern wäre verwehrt, deren Gunst in ihnen nur birgt Ihres eignen Mutes achtest du nicht Wer haucht am Menschen hinein? Wer hält dem Blöden den Blick? In deinen Schutz scheinen sich hart Durch deinen Stachel streben sich auf Du reizest sie einzig, die so mir ähnlich grübst Mit neuem List wirst du mich beneiden Durch neue Ränke werd ich entrinnen Doch diesen Wesung gewinnst du dir nicht In ihm treff ich nur dich, denn durch dich trotzt er allein In wildem Leiden erwuchs er sich selbst Mein Schutz schirmte ihn nie So schütz auch heut dich, gib ihm das Schwert!Das Schwert Ja, das Schwert, das zauberstark kungende Schwert, dass der Mann dem Fohle gab Sieh nun, der Mann ist sich selbst in der Not Du schufst ihm die Not wie das neidliche Schwert? Willst du mich täuschen, die Tag und Nacht auf den Fersen dir walkt? Für ihn stießest du das Schwert in den Stamm? Du verhießest ihm die hehre Wehr? Willst du es leugnen, dass nur deine List ihn lockte, wo er es fänd'? Mit Unfreien streitet kein Edler Den Freien straft nur der Freie Wider deine Tat werd' ich voll Grimm doch Selbst ihn, der fehl mir als Knecht! Der dir als Herren, König und Deinen gehorchen solle dein Ewig Gemahl, soll nie mehr schwach dem Niedrigsten Schmähern, den Frechen zu sparen, den Freien zu schmacken Das kann mein Gatte nicht wollen, den Wähler eh'n ein Zwinger nicht such'