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"Die beiden Grenadiere", Op. 49, No. 1

Christoph Eschenbach & Dietrich Fischer-Dieskau
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Lyrics

Nach Frankreich zogen zwei Grenadiere Die waren in RuรŸland gefangen Und als sie kamen ins deutsche Quartier Sie lieรŸen die Kรถpfe hangen Da hรถrten sie beide die traurige Mรคr DaรŸ Frankreich verloren gegangen Besiegt und geschlagen das tapfere Heer Und der Kaiser gefangen Da weinten zusammen die Grenadiere Wohl ob der klรคglichen Kunde Der eine sprach: "Wie weh mir tut! Wie brennt meine alte Wunde!" Der andre sprach: "Das Lied ist aus Auch ich mรถcht' mit dir sterben Doch hab' ich Weib und Kind zu Haus Die ohne mich verderben" "Was jรคhrt mich Weib, was jรคhrt mich Kind? Ich trage weit besser Verlangen LaรŸ sie betteln gehn, wenn sie hungrig sind Mein Kaiser gefangen!" "Gewรคhr' mir, Bruder, eine Bitt' Wenn ich jetzt sterbend wรคre So nimm meine Leiche nach Frankreich mit Begrab' mich in Frankreichs Erde Das Ehrenkreuz am roten Band Sollst du aufs Herz mir legen Die Flinte gib mir in die Hand Und hรถrt mir hund in Gegen So will ich liegen und horchen still Wie eine Schilddrache im Grabe Bis einst ich hรถre Pferdegebrรผll Und wie hรถrne Rosse geklabe Dann reitet mein Kaiser wohl รผber mein Grab Die Schwerter klirren und blitzen Dann steig' ich gewappnet hervor aus dem Grab Den Kaiser zu schรผtzen"