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Schubert: Der Jüngling am Bache (II), D.

Dietrich Fischer-Dieskau; Gerald Moore
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Lyrics

An der Quelle saß der Knabe, Blumen bahnt er sich zum Kratz Und er sah sie fortgerissen, treiben in der Wellen Tanz Und so fliehen meine Tage, wie die Quelle rastlos hin Und so bleichet meine Jugend, wie die Kränze schnell verblühn Fraget nicht, warum ich traue, jenes Lebens Blütenzeit Alles Treue, die ich erhoffet, wenn der Frühling sich erneut Aber diese tausend Stimmen, der erwachende Natur Wecken in dem tiefen Busen mir den schweren Kunden hoch Was soll mir die Freude frommen, die der Schöne längst mir beut? Eine nur ist's, die ich suche Sie ist nah und ewig weit Sehnend breit ich meine Arme nach dem teuren Schattenbild Ach, ich kann es nicht erreichen, und das Herz bleibt ungestillt Komm herab, du Schöne, Holde, und verlass dein stolzes Schloss Runen, die dir längst geworden, streu ich dir in deinen Schoß Horch, der Hainer schallt von Niedern, und die Quelle rieselt klar Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar