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Am Ufer des Starnberger Sees

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LUCHENI Elisabeths Heimat. Molto romantico, eh? Ecco questa bellezza, die liebliche Helene, Elisabeths รคltere Schwester. Und das ist die stolze Mutter Ludovika. Sie hat einen Brief erhalten. Von ihrer Schwester Sophie, der Mutter des Kaisers von ร–sterreich. Und darum musste die ganze Verwandtschaft antanzen! LUDOVIKA Schรถn, euch alle zu sehen. Ich mรถchte, dass ihr wisst: Bald wird etwas geschehen, das sehr bedeutsam ist. EIN GROรŸONKEL ELISABETHS Was macht sie sich so wichtig? EINE TANTE ELISABETHS Was spielt sie sich so auf? LUDOVIKA Unsere Familie steigt empor! ONKEL UND SCHWAGER Wรคrโ€™ da nicht Max! LUDOVIKA Helene hab ich schon lange zu Hohem ausersehโ€™n. Seht das Mรคdchen euch an: Gebildet, klug und schรถn. EIN EHEPAAR Nicht so schรถn wie unsre! VERSCHIEDENE VERWANDTE Was gibt sie bloรŸ so an? LUDOVIKA Ich werd mit Leni nach Bad Ischl fahrโ€™n! EINE NICHTE LUDOVIKAS Von mir aus! EIN SCHWAGER LUDOVIKAS Sehr bedeutsam...! EINE ENTFERNTE VERWANDTE Ist das alles? VERSCHIEDENE VERWANDTE Bad Ischl!? EINE TANTE ELISABETHS Und deshalb sind wir hergekommen? LUDOVIKA: Dort treffen wir im August Helenes Tante Sophie. Sie schrieb, sie mรถchte uns sehn. Den Grund erratet ihr nie... EIN ENTFERNTER VERWANDTER Das ist ja des Kaisers Mutter!? EIN ONKEL ELISABETHS Dann ist auch der Kaiser dort! LUDOVIKA: Sie mรถchte, dass Franz Joseph sich mit Helene trifft. Meine Helene wird Kaiserin von ร–sterreich! VERSCHIEDENE VERWANDTE Was!? DAS EHEPAAR Helene? Kaiserin? Undenkbar! SCHWAGER So ein Glรผck! VERSCHIEDENE VERWANDTE (unverstรคndlich) VERSCHIEDENE VERWANDTE Bravo! EIN GROรŸONKEL ELISABETHS Was fรผr Aussichten! EIN GROรŸONKEL ELISABETHS Bei dem Vater? Peinlich! HELENE Ich und der Kaiser!? Ich kannโ€™s noch gar nicht glauben. VERWANDTE Was hat das zu bedeuten? Das ist doch Sisi! Eine Zirkuseinlage! Sisi, nicht so hoch! Sei vorsichtig, Sisi! Oh ein Gott, wenn sie da herunter fรคllt! Sie wird sich das Genick brechen! Sisi, hรถr auf, sofort! Lenk sie nicht ab, sonst fรคllt sie! LUCHENI Es ist... Liebe. Per dio. ELISABETH Wohin gehst du, schwarzer Prinz? Warum bleibst du nicht hier? Ich hab mich in deinen Armen wohlgefรผhlt. Und ich spรผrte eine Sehnsucht mich von allem zu befrein. Wie ein schwarzer Vogel stolz und allein. Ja, ich weiรŸ, du bist der Tod und alle fรผrchten dich. LUDOVIKA Sie phantasiert... ELISABETH Doch ich denk an dich, was immer ich auch tu. EIN SCHWAGER LUDOVIKAS Sie redet wie ihr Vater! ELISABETH Trรคume und Gedichte schreiben oder reiten mit dem Wind... GOUVERNANTE Sie fiebert! ELISABETH Niemand versteht mich so wie du! LUDOVIKA Ist schon gut, Sisi. Leg dich jetzt erst einmal ins Bett. Leonard, schicken Sie nach dem Doktor!