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Mutter Erde (Teil 1)

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Ich bin die Welt, bin Mutter Erde Bin eine alte, alte Frau Bin viele hunderttausend Jahre Doch ich frag das nicht genau Oft hab die Frage ich vernommen Wie lange ist die Welt schon hier? Wann ist die Welt zur Welt gekommen? Das heiรŸt, wann kam ich einst zu dir? Frรคgt man wie alt, sag ich mit ร„chzen Leis neunzehnhundert und beton die sechzehn Bin heut noch herrlich anzuseh'n Man sagt noch heut: "Die Welt ist schรถn" Schon viele, viele Jahr' Bleib ich so, wie ich war Und dreh mich leise in alter Weise Hab nur zwei Kleider anzuziehn Im Winter weiรŸ, im Sommer grรผn Jetzt war Gott trauer, ich immer grauer Hab mir ein andres Kleid bestellt Denn weltgrau ist die ganze Welt Die Menschen sind kuriose Leute Sie sagen oft, die Welt sei schlecht Doch wie ich war, bin ich noch heute Die Menschen nur sind ungerecht Denn was ich bin und hab und werde Geb ich fรผr meine Kinder her Ach, Raum fรผr alle hat die Erde Was macht ihr euch die Erde schwer? Statt voller Dank mich zu begrรผรŸen Da tretet ihr die Erde nicht, nicht bรผรŸen Ich denke: "Tut, was euch gefรคllt Denn Undank ist der Lohn der Welt" Hangt ihr euch alle noch Ich lieb euch alle doch Und dreh mich leise in alter Weise Wie oft schon war verletzt, verdischt Und dennoch heimlich liebt man mich Die Menschen alle auf meinem Balle Woll'n gar nicht wieder untergeh'n Sie sagen: "Ohne mir wรคr's unerschรถn"