Kein schönerer Tod
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Die meisten Toten beider Heere lagen noch dort wo sie gefallen waren.
Ochsen und Pferde lagen erstarrt am Wegrand.
Und die nun zu festgefroren waren um fortgeschafft werden zu können.
Eine grausige Gallerie des Todes, die zum warten verurteilt war, bis der Frühling sie erlöste.
Aufgewachsen in einem Zeitalter der Sicherheit, fühlten wir alle die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen.
Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch.
In einer trunkenen Stimmung von Rosen und Blut.
Das Große, Starke, Feierliche.
Meilenweit war unser Weg von Uniformresten übersät.
Die Stille war furchtbar.
Frosterstarrt.
Es gab in dieser weiten Öde nichts lebendiges.
Außer uns.
Und unseren Pferden.
Und einigen Leichenfledderern, die sich trotz Allem hinausgewagt hatten.
Der Krieg erschien uns männliche Tat.
Ein fröhliches Schützengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen.
Kein schönrer Tod ist auf der Welt.