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Schubert: Winterreise, Op. 89, D. 911: No. 1, Gute Nacht

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Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh' ich wieder aus. Der Mai war mir gewogen Mit manchem BlumenstrauรŸ. Das Mรคdchen sprach von Liebe, Die Mutter gar von Eh', โ€“ Nun ist die Welt so trรผbe, Der Weg gehรผllt in Schnee. Ich kann zu meiner Reisen Nicht wรคhlen mit der Zeit, MuรŸ selbst den Weg mir weisen In dieser Dunkelheit. Es zieht ein Mondenschatten Als mein Gefรคhrte mit, Und auf den weiรŸen Matten Such' ich des Wildes Tritt. Was soll ich lรคnger weilen, DaรŸ man mich trieb hinaus? LaรŸ irre Hunde heulen Vor ihres Herren Haus; Die Liebe liebt das Wandern โ€“ Gott hat sie so gemacht โ€“ Von einem zu dem andern. Fein Liebchen, gute Nacht! Will dich im Traum nicht stรถren, Wรคr schad' um deine Ruh', Sollst meinen Tritt nicht hรถren โ€“ Sacht, sacht die Tรผre zu! Ich schreibe nur im Gehen An's Tor noch gute Nacht, Damit du mรถgest sehen, An dich hab' ich gedacht.