Totengräber-Weise, D.
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Nicht so düster und so bleich, Schläferin der Truhe
Unter Schollen leicht und weich, leg ich dich zur Ruhe
Wird der Leib des Wurmes Raub und ein Spiel in Winden?
Muss das Herz selbst noch als Staub leben und empfinden?
Wird der Leib des Sturmes Raub und ein Spiel in Winden?
Muss das Herz selbst noch als Staub leben und empfinden?
Denn der Herr sitzt zu Gericht, gleichet deinem Leben
Werden Dunkel oder Licht, Träume dich umschwehen
Jeder Laut, der dich verklagt, als den Quell der Schmerzen
Wird ein scharfer Dolch und nagt sich zu deinem Herzen
Wird ein scharfer Dolch und nagt sich zu deinem Herzen
Doch den Liebetränen Tau, der dein Grab besprühet
Färbt sich an des Himmels Blau, knospet auf und blühet
Färbt sich an des Himmels Blau, knospet auf und blühet
Im Gesange lebt der Held und zu seinem Ruhme
Schingert hoch im Sternenfeld eine Feuerblume
Schlafe, bis der Engel ruft, bis Posaunen kligen
Und die Leibe sich der Gruft jugendlich entschwingen
Schlafe, bis der Engel ruft, bis Posaunen klingen
Und die Leibe sich der Gruft jugendlich entschwingen