Hoffnung D637 (Es reden und träumen die Menschen viel)
Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
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Es reden und träumen die Menschen viel von bessern künftigen Tagen
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel sieht man sie rennen und jagen
Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch
Doch der Mensch hofft immer verbesserung, immer verbesserung
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein
Sie umflattert den fröhlichen Knaben
Den Jüngling begeistert ihr Zauberschein
Sie wird mit dem Greis nicht begraben
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, noch am Grabe, noch
Am Grabe pflanzte die Hoffnung auf, pflanzte die Hoffnung auf
Es ist kein Lehrer, kein schmeichelnder
Wahn, erzeugt im Gehirne des Toren
Im Herzen kündet es laut sich an, t'was Besseren sind wir geboren
Und was die innere Stimme spricht, das täuscht, das
Täuscht die hoffende Seele nicht, die hoffende Seele nicht