Verfuehrer
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Und immer, wenn ein Mund sich mir ergab,
Und immer, wenn die Gier Erfรผllung fand,
Sank eine selige Phantasie ins Grab,
Hielt ich nur Fleisch in der enttรคuschten Hand.
Gewartet habe ich vor vielen Tรผren,
In manches Mรคdchenohr mein Lied gesungen,
Viel schรถne Frauen sucht ich zu verfรผhren,
Bei der und jener ist es mir gelungen.
Der Kuร, um den ich innigst mich bemรผhte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein โ und war gebrochene Blรผte.
Von manchem Lager stand ich auf voll Leid,
Und jede Sรคttigung ward รberdruร;
Ich sehnte glรผhend fort mich vom Genuร.
Nach Traum, nach Sehnsucht und nach Einsamkeit.
O Fluch, daร kein Besitz mich kann beglรผcken,
Daร die Wirklichkeit den Traum vernichtet,
Den ich von ihr im Werben mir gedichtet
Und der so selig klang, so voll Entzรผcken!
Der Kuร, um den ich innigst mich bemรผhte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein โ und war gebrochene Blรผte.
Nach neuen Blumen zรถgernd greift die Hand,
Zu neuer Werbung stimm ich mein Gedicht ...
Wehr dich, du schรถne Frau, straff dein Gewand!
Entzรผcke doch erhรถre mich nicht!
Der Kuร, um den ich innigst mich bemรผhte,
Die Nacht, um die ich lang voll Glut geworben,
War endlich mein โ und war gebrochene Blรผte.
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Der Kuร
Die Nacht
War nur gebrochene Blรผte