Orient und Okzident
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Zeig mir Dein Gesicht, mein fremder Freund!
Du bist wie ich, nimm mir die Angst, ich nehme sie Dir!
Denn du kannst doch nichts dafรผr,
dass ich mich hier in Angst verlier - und doch hab ich sie vor Dir ...!
Zeig mir Dein Gesicht, denn ich kenn Dich nicht!
Das Unbekannte schรผrt die Angst, ich denke รคhnlich wie bei Dir!
Doch auch ich kann nichts dafรผr,
Du bist genauso Mensch wie ich - nimm meine Hand, ganz brรผderlich!
Sag was hat uns so entzweit?
War es Dein Gott oder meiner, oder ist da vielleicht keiner?
Und doch streiten wir,
streiten ob der Religionen, oder geht es um Millionen anderer Dinge hier?
Doch das will ich nicht,
denn das bin nicht ich!
Ich will Dir nichts nehmen, will nur mit Dir leben,
denn vom Orient zum Okzident wurde uns das allen gleich geschenkt ...
Schlag ein!
Will mit dir tanzen auf den Straรen, nicht die Angst regieren lassen!
Komm schlag ein!
Wir sind nur Gast hier - Was ich meine ist: Die Welt dreht sich alleine,
und auch deine Sonne geht im Osten auf ... Das ist unser Lauf!
Sag, wer warf den ersten Stein?
Mir scheint der Krieg wรคhrt schon รonen, wie kรถnnten Religionen da der Ursprung sein?
Ich glaub es ist viel schlimmer, weil sich niemand mehr erinnert!
Ich mรถchte Dich zu meinem Freund,
will keine Schatten fรผrchten mรผssen, will mit Dir Rรผcken an Rรผcken beieinander stehen,
und auf Augenhรถhe diesen Weg gemeinsam gehen.