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Die Meistersinger von Nürnberg - Act 1: Mein Herr! Der Singer Meisterschlag...Der Meister Tön

Hans Knappertsbusch, Chorus of the Vienna State Opera, Vienna Philharmonic, Paul Schoeffler, Günther Treptow, Anton Dermota, Karl Dönch, Hilde Gueden & Otto Edelmann
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Lyrics

Mein Herr, der Singemeister schlägt, gewinnt sich Nicht an einem Tag in Nürnberg der größte Meister Mich lehrt die Kunst an Sachs Schon voll ein Jahr mich unterweist er, dass ich als Schüler wachs Schumacherei und Poeterei, die lern' ich da allein allein am Leib Hab' ich das Leder glatt geschlagen, lern' ich Vokal- Und Konsonanz sagen, wipst ich den Draht erst fest Und steif, was sich dann reimt, ich wohl begreif' Den Primen schwingend im Fiftigall, was stumpf, was klingert Was Maß, was Zall, den Leisten im Kurz, was lang, was kurz Was hart, was lind, hell oder blind, was Weisen, was Milben Was glitsilben, was Pausen, was Körner, was Blumen, was Örnern Das alles lehrt dich mit Sorg' Und acht Wie weit nun meint ihr, dass ich's gebracht? Wohl zu einem Paar recht guter Schuh Ja, dahin hat's noch gute Ruh Ein Bar hat man's gesetzt und gewähnt Wer da gleich die rechte Regel fänd Die richtige Nacht und den rechten Draht mit Gut gefüllten Stollen, den warecht zu versollen Und dann erst kommt der Abgesann, dass der nicht kurz und nicht zu Lang, und auch keinen Reim enthält, der schon im Stollen gestellt Der alles das merkt, weiß und kennt, wird Doch immer noch nicht Meister genennt Hilf Gott, will nicht dein Schuster sein In die Singkunst lieber führ mich ein Ja, hätt' ich nur selbst schon zum Singer gebracht Wer glaubt wohl, was das für Mühe macht? Der Meister der Unweisen darf jeder namens nach Ich danke nun die Reisen, wer die höchste hat zum Mal Tür kurze, lang und überlangtun Die Schreitpapier schwärzt hinten weiß Die rote, blaue und grüne Tun Die Hagelblick Strohalb, hell, hell, weiß Der Zahlen der Süße der Rosentun Der kurzen Liebe der vergessene Ton Die Rosmarin, gelb, eig'lenweiß Die Regenbogen, die Nachtigall weiß Die englische Zinn, die Zinnröhren weiß Frisch Pomeranzen grün, Lindenblümweis Die Frechung, die Kälte, die Steglitze weiß, die Abgescheh'ne Vielfraß weiß, der lärsen der Schnecken Der heller Ton, die mönüßen Blümlein, die Meireinweiß Gelblümenhaut, Dreifinikamweis, die du glänzendes Raftseis Das sind nur die Namen Nun lernt sie singen Recht, wie die Meister sie gestellt Jetzt Wort und Ton uns klärlich klingt, wo steinig stimmt Und wo sich fängt, fängt nicht zu hoch.Liefen nicht an Als es die Stimme reissen kann, mit Macht und Schraft Dass er nicht knackt und gar am End' hinüberschnappt Vor dem Wort mit der Stimme ja nicht zurunt, nach dem Wort mit dem Mund auch nicht drum, nicht endacht am Blum Und Konotatur jetzt ihr Rat fest an des Meisters Spur verwechseltet Ihr, würdet kapier'n, verhört ihr euch und kämt ins Gewirr Wär' sonst euch alles auch gelungen, ja hättet ihr gar versunken Trotz großem Fleiß und Emsigkeit, dich Selbst noch bracht' es nicht so weit So oft ich's versuch', uns nicht gelingt Die Knierim klärt, weist der Meister, wie es singt Wenn gar niem' Verlehre nicht Hilfe weist Singt ihr, die einen Brunnen gewaschen weiß Nehmt euch ein Beispiel dran und lasst vom Meister ahn! Den Singer, den Dichter! Dem müsst ihr sein, eh's zum Meister wäre, ein David! Wen willst du Dichter ruft? David! Aus Herrn habt ihr genug; gleich, wer Dichter wär' Habt ihr zum Singer euch aufgeschlungen Und der Meister Töne richtig gesungen? Fügtet ihr selbsten Reim und Wort, dass sie genau An Stell' und Ort passten zu meines Meisters Ton, dann prüft ihr, wen ihr als Meister ehmt Ei, David, soll das dem Meister g'nadenlos schaden? Haltet des Schattels die Schatten! O jawohl, denn helf' ich euch nicht Ohne mich wird alles doch alt gericht' Und diesmal, wer wird Meister genannt? Damit, Herr Ritter, ist's so befahl'n: Der Dichter, der aus Eignem Fleiße zu Wort und Reimen, die er erfand, aus Tönen auch Fügt eine neue Weise, der wird als Meister singer verkannt Drum empfiehlt sich der Meisterlohn Muss ich singen, kann's nur gelingen Wie nicht zum erst auf dem eignen Ton Was macht ihr denn da? Ja, willig beim Werk, daher, richtet ihr sturm und Gewehr.'s den Heut Sing'schul', dass ihr wißt, das kleine Gewähr nur Freiung ist Eilen ist noch David, nach eurer Gescheins, nach euer Ehren Ganz sicherer Geist.'s ist frei nun fein, gewiss er freit Als vorher der Meister singe, schalt' es sich fleiß Die Schlaghaken fest an jede Hand vom kummerweise Singer ganz Doch die harte Trick weiß, die klärte er fest Die trat ihm der Meister hart und fest Ja, lacht nur zu! Freud bin ich's ja nicht Ein andrer stellt sich zum Gericht, gar nicht Schüler, ist nicht Singer, den Dichter, sagt er, überspring' er Denn er ist Junker und mit einem Strunk erdenk Ohne weitre Beschwerden heut ihr Meister zu werden Drum richtet nur fein das Gemerk dem Feind Hart hin! Hither! Die Dattel an die Hand, so dass sie recht den Merker fand Ja, ja, dem Merker wird euch wohl bang.Vor ihm schon Mancher werber Vorsann Sieben Väter gibt er euch vor, die merkt er mit Kreide Torkann Wer über sieben Väter verlor, hat versungen und gern vertan Nun nehmt euch in Acht der Märkerwald Glück auf zum Meister singen Glück euch, dass Kränzlein erschwingen Dass Blumenkränzlein aus Seinen Nein, wird das dem Herrn Ritter beschieden sein? Das Blumentränklein aus Seilen fein Wird das dem Herrn Ritter beschieden sein? Aus Seilen fein, wird das dem Herrn Ritter beschieden sein?