Der Pilgrim, D.
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
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Noch in meines Lebens Lenze war ich und ich wandert' aus
Und der Jugend frohe Tรคnze lieร ich in des Vaters Haus
All mein Erbteil, meine Habe, warf ich frรถhlich glaubend hin
Und am leichten Pilgerstabe zog ich fort mit Kindersinn
Denn mich trieb ein mรคchtig Hoffen und ein dunkles Glaubenswort
"Wandle, rief's, der Weg ist offen immer nach dem Aufgang fort
Bis zu einer goldenen Pforte du gelangst, da gehst du ein
Denn das Irdische wird dorten himmlisch unvergรคnglich sein
" Abend ward und wurde Morgen, immer nimmer stand ich still
Aber immer blieb's verborgen, was ich suche, was ich will
Berge lagen mir im Wege, Strรถme hemmten meinen Fuร; รผber
Schlรผnde baut' ich Stege, Brรผcken durch den wilden Fluss
Und zu eines Stroms Gestaden kam ich, der nach Morgen floss
Froh Vertrauens seinem Faden, warf ich mich in seinen Schoร
Hin zu einem groรen Meere trieb mich seiner Wellen Spiel
Vor mir liegt's in weiter Leere
Vor mir liegt's in weiter Leere
Nรคher bin ich nicht dem Ziel!
Nรคher bin ich nicht dem Ziel!
Ach, kein Weg will dahin fรผhren, ach, der Himmel รผber mir will
Die Erde nie berรผhren, und das Dort ist niemals hier, ist
Niemals hier und das Dort ist niemals hier, ist niemals hier