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D828 Die Junge Nonne

Schubert
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Wie braust durch die Wipfel der heulende Sturm! Es klirren die Balken, es zittert das Haus! Es rollet der Donner, es leuchtet der Blitz, Und finster die Nacht, wie das Grab! Immerhin, immerhin, so tobt' es auch jรผngst noch in mir! Es brauste das Leben, wie jetzo der Sturm, Es bebten die Glieder, wie jetzo das Haus, Es flammte die Liebe, wie jetzo der Blitz, Und finster die Brust, wie das Grab. Nun tobe, du wilder, gewalt'ger Sturm, Im Herzen ist Friede, im Herzen ist Ruh, Des Brรคutigams harret die liebende Braut, Gereinigt in prรผfender Glut, Der ewigen Liebe getraut. Ich harre, mein Heiland, mit sehnendem Blick! Komm, himmlischer Brรคutigam, hole die Braut, Erlรถse die Seele von irdischer Haft. Horch, friedlich ertรถnet das Glรถcklein vom Turm! Es lockt mich das sรผsse Getรถn Allmรคchtig zu ewigen Hรถh'n. Alleluia!