Siegfried, zweiter Aufzug: "Wohin schleichst du eilig und schlau, schlimmer Gesell?" (Alberich, Mime, Siegfried, Stimme des Waldvogels)
Catherine Gayer, Gerhard Stolze, Jess Thomas, Zoltan Kelemen, Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
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Lyrics
Wohin schweifst, heiliger und schlauer Schwerberg?
Erselb
Verfluchter Bruder, dich brauch ich hier
Was bringt dich her?
Geistesgesellen nach meinem Gold verlangst du ein Gut?
Ha, von der Stelle, die Stätte ist mein, was ströberst du hier?
Stör dich wohl im stillen Geschäft, wenn du hier stiehlst?
Was dich erschwang, wie schwer er mögt, soll man nicht schwinden?
Hast du dem Rhein das Gold zum Ringe geraubt?
Erzeugtest du gar dem zehren Zauber im Rhein?
Wer schuf den Zarnhelm, der die Gestalten tauscht?
Der sein bedurfte, dachtest du ihn wohl?
Was hättest du Stümpern ihr wohl zu stampfen verstanden?
Der Zauberring zwang ihn der Zwerge zu Kunst
Wo hast du den Ring, der Zaren entrissen die Riesen?
Was du verlost, mein List erlangt für mich
Für das Klammertat, wie dächtig und unkrause, dem
Gehört sich an, dass der Heller ist selbst ihr Herr
Ich zog ihn auf für die Zucht, zahlt er mir nur
Vermüh und last, er lauert, ich schlang meinen Lohn
Fürs Klammert
Suchst du mir der nickrige Schädel gekneckt?
Weg und kühn wohl gar, kühn du Seid dem reutichsten Hund, dem der
Ring gewahrt er aus dir, nimmer er dingst du über den Börsche rein
Behalt ihn denn und hüt ihn wohl dem hellen Reif
Seid du Erb doch mich, heiß auch Bruder, um meines Tarnhelms lustigen
Tand tausch ich ihn dir uns beiden taugt's, teilen die Beute wir so
Teilen wir dir und den Tarnhelm gar, wie schlau du bist
Sich entschlieflich niemals von deinen Schlingen
Selbst ich soll auch nicht teilen
Leer soll ich gehn, ganz ohne Lohn, gar nichts willst du mir lassen
Nichts von allem ist deinem Lager, soßt du wie nehmen
Hinter ihn doch taugen sein, wenn taugend nicht, kein Schwert
Geh dich doch auf ich nicht und zerlagst du das wegken Schwert
Der Raschelt, der richtige Brüderchen dich
Herren, die Kung, aus der Höhe kommt dir daher
Kindischen Tand erkor er gewiss
Den Tarnhelm hält er wach
Doch auch den Ring
Verflucht den Ring
Lass ihn den Ring dir noch geben
Ich will ihn mir schon gewinnen
Und doch seinen Herrn soll er allein noch erhöhen
Was ihr mir nützt Weiß ich nicht Doch nahm ich euch aus des Orts
Gehäuftem Gold Da guter Rat ihres riet So taug eure Zieres
Des Tages Zeuge Es ahne der Tand, dass sich kämpfendhaft erliegt
Doch das Fürchten noch nicht erlernt Weißelt wie der Wind im
Auge der Weg Und trauter denn wie in dem dreinausen Licht
Tochter sehe wie eine scharfe Scherbe im Heuschlag gerät Wie
Sei Herzensblut eine Laube für still So wützt ihm des Blutes
Genuss Er sinnt und erwägt der Beute Weilt wohl hier ein weiser
Wanderer, schweift umher, beschwarzte das Kind mit Listerunenrat
Zweifach schlau sein und der Zwerg
Die listigste Schlinge leg ich jetzt aus, dass ich
Mit traurigem Trug Gerede betöre das trotzige Kind