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Wagner: Das Rheingold - Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" / Dritte Szene - Zittre und zage, gezähmtes Heer

Dietrich Fischer-Dieskau; Gerhard Stolze; Berliner Philharmoniker; Herbert von Karajan; Zoltan Kelemen
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Sie trauen und zagen der Scham des Spürs, das gehorcht des Ringes Fürst! Aaaaahhh! Was wollt ihr hier? Von Nibelheim nächtgem Land vernahmen wir neuem Herr Nächt'ge Wunder wirke hier Alberich Daran uns zu weiden, trieb uns Gäste die Gier Nach Nibelheim führt euch der Neid So kühne Gäste, glaubt, kenn' ich gut Kennst du mich gut, kindischer Alp? Nun sag, wer bin ich, dass du so bellst? Im kalten Loch, da kauernd du lagst, wer gab dir Licht? Und wärmende Lohe, wenn Loge nie dir gelacht? Was hilft dir dein Schmieden? Heizt dich die Schmiede dir nicht? Dir bin ich Vetter und war dir Freund Nicht feig drum dünkt mich dein Dank In Lichtalben lacht jetzt Loge erlist'ger Schelm Bist du falscher mir Freund, wie mir Freund du einst warst? Hoho! Mich freut's! Von ihnen fürcht' ich dann nichts So denk' ich kannst du mir trau'n Deiner Untreu traue ich, nicht deiner Treu' Doch getrost trotzig euch allen Hohen Mut verleiht deine Macht Rühmig groß wuchs dir die Kraft Siehst du den Hort, den mein Heer dort mir gehäuft? So neidischen sah ich noch nie Das ist für heut ein kläglich Häufchen Kühn und mächtig, so er dürft' ihm sich nähern Zu was doch frommt dir der Hort? Ha, freudlos Nibelheim, und nichts für Schätze hier feil Schätze zu schaffen und Schätze zu bergen, nützt mir Nibelheims Nacht Doch mit dem Hort in der Höhle gehäuft Denk' ich dann Wunder zu wirken Die ganze Welt gewinn' ich mit ihm im Bier zu eigen Wie beginnst du, Gütiger, das?