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Die Zauberflöte, KV.620 Erster Aufzug 'Zum Ziele führt dich diese Bahn'

Soloists of the Tölzer Knabenchor/Christoph Strehl/Andreas Bauer/Danilo Formaggia/Mahler Chamber Orchestra/Claudio Abbado/Arnold Schoenberg Chor/Erwin Ortner/Tobias Beyer/Georg Zeppenfeld
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Lyrics

Zum Ziele führt dich diese Bahn Doch mußt du Jüngling männlich sein Drum höre unsere Lehre an; sei standhaft, duldsam und verschwiegen Ihr holden Knaben, saget an, ob ich Pamina retten kann! Bist du zum Tod bestimmt, naht's nicht an Sei standhaft, duldsam und verschwiegen Bedenke dies: Kurz, sei ein Mann Dann Jüngling höchst du männlich segen Die Weisheitslehre dieser Knaben sei ewig mir ins Herz gegraben! Wo bin ich nun? Was wird mit mir? Ist dies der Sitz der Götter hier? Doch zeigen die Pforten, es zeigen die Säulen, daß Klugheit und Arbeit und Künste hier weilen; wo Tätigkeit thronet und Mäßiggang Weicht, erfährt seine Herrschaft das Laster nicht leicht Ich wage mich mutig zur Pforte hinein Die Absicht ist edel und lauter und rein 'Erzittre', feiger Bösewicht! Paminen Retten ist mir Pflicht Zurück! Zurück? Zurück! So wag ich hier mein Glück Zurück! Auch hier ruft man zurück Da seh ich noch eine Tür Vielleicht find ich den Eingang hier Wo willst du, kühner Fremdling, hin? Was suchst du hier im Heiligtum? Der Lieb' und Tugend Eigentum Die Worte sind von hohem Sinn Allein wie willst du diese finden? Dich leitet Lieb' und Tugend nicht, weil Tod und Rache dich entzünden Nur Rache für den Bösewicht Den wirst du wohl bei uns nicht finden Sarastro herrscht in diesen Gründen Ja, ja! Sarastro herrschet hier Doch in der Weisheit Tempel nicht Er herrscht im Weisheits Tempel hier So ist denn alles Heuchelei Willst du schon wieder gehn? Ja, ich will gehn, froh und frei, nie euren Tempel sehn Erklär dich näher mir! Dich täuschet ein Betrug Sarastro wohnet hier Das ist mir schon genug Wenn du dein Leben liebst, so rede, bleibe da Sarastro hassest du Ich hass ihn ewig Ja Nun gib mir deine Gründe an Er ist ein Unmensch, ein Tyrann! Ist das, was du gesagt, erwiesen? Durch ein unglücklich Weib bewiesen, das Gram und Jammer niederdrückt Ein Weib hat also dich berückt? Ein Weib tut wenig, plaudert viel Du Jüngling glaubst dem Zungenspiel? Oo-Rastro dir, die absicht seiner handlung führ Die absicht ist nun allzu klar Riß nicht der räuber ohne erbarmen Paminen aus der mutter armen? Ja, Jüngling, was du sagst, ist wahr Wo ist sie, die er uns geraubt? Wann opferte vielleicht sich schon? Dir dies zu sagen, teurer Sohn, ist jetzt und mir noch nicht erlaubt Erklär dies Rätsel, täusch mich nicht Die Zunge bindet Eid und Pflicht Wann also wird das Dunkel schwinden? Sobald dich führt der Freundschaft Hand ins Heiligtum zum ew'gen Band O ew'ge Nacht, wann wirst du schwinden? Wann wird das Licht mein Auge finden? Bald, bald, bald, sagt ihr oder nie Ihr Unsichtbaren, saget mir, lebt denn Pamina noch? Bald, bald, bald, lebet noch Sie lebt, sie lebt, ich danke euch dafür O wenn ich doch imstande wäre, Allmächtige, zu eurer Ehre, mit Jedem Tone meinen Dank zu schildern, wie er hierher entsprang