Das Geheimnis, D. 250: Sie Konnte Mir Kein Wörtchen Sagen
Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
Popularity · Low
Listen
YouTube
0:00 / 0:00
Loading YouTube player...
Lyrics offset
Synced
Lyrics
Sie konnte mir kein Wörtchen sagen Zu viele
Lauscher waren wach Den Blick nur durftig schüchtern
Fragen Und wohl verstand ich, was er sprach
Leis komm ich her in deine Stille, du schön belaubtes Buchenzelt
Verbirg in deiner grünen Höhe die Liebenden im Aug der Welt
Von ferne mit verworrenem Sausen arbeitet der geschäft'ge Tag, und
Durch der Stimmen hohles Brausen erkenn ich schwerer Hämmer schlag
So sauer ringt die karge Lose der Mensch dem harten Himmel ab
Doch leicht erworben aus dem Schoße der Götter fällt das Glück herab
Leise auf den Zehen kommt's geschlichen
Die stille Liebdes und die Nacht
Mit schnellen Füßen ist's entwichen, wo des Verräters Auge wacht
O schlinge dich, du sanfte Quelle, ein breiter Strom uns herum
Und drohet mit empörter Welle, verteidige dies Heiligtum