Skip to content

La Boheme - Gesamtaufnahme in deutscher Sprache, 1. Bild: Schon zeigen sich die Zeichen der Apokalypse!

Stefan Soltesz
Popularity · Low

Listen

YouTube

0:00 / 0:00
Loading YouTube player...
Lyrics offset
Synced

Lyrics

Schon zeigen sich die Zeichen der Apokalypse! Am heil'gen Weihnachtstabe ist das Pfandhaus geschmolzen! Da brabe ein Flämmchen! Schweige! Man gibt mein Drama Ins Feuer! Es glänzt von munterer Laune! Lebhaft! Doch kurz von Dauer! Gut und begnadet! Mein Vorzug! Gib, Autor, dir den Stuhl her! Die Intermezzen sind zum Sterben fade! Vorwärts! Wer zeigt der Aktion? Bitte um Ruhe! Welche tiefe Weisheit! Farbiger Glanz! In diesen bläulich zuckenden Flammen zehrt eine Liebesszene sich auf Ein Blättchen knistert Das waren Küsse! Dein Akte! Möcht ich auch einmal sehen! So ist die kühne Idee vollendet! Schön ist's in Flammen heiter vergehen! O Gott, schon verlöschen die Flammen! Welch eitles, vergängliches Drama! Es glimmert, es knistert und stirbt! Steigt nieder, und zischt den Augen aus! Brennholz, Zigarren! Bordeaux! Brennholz! Bordeaux! Mit des Wortes ganz erfüllter Hand Das Schicksal uns benach Ja, toller Metall! Ihr kommt dankt auf Dankersprechen! Sie rollen, sie rollen! Nur blech ist das Zeug da! Hör doch, Cesillo, welch ist dies das Bild? Des Louis Philippe, ich erweis ihm die Ehr! Wie der König von Frankreich zerfüllen muß! Nun hör mich an! Dies Gold hier, nein, dieses Silber Hat folgende Geschichte Also wir in Camina Im grausamen Kölzer War ein englischer Herr Ein Lord Milord, vielleicht, man weiß nicht Der Musik erwogen Ei, hier wird's unsre Zeit Ich fischte ihn zu, nun gib her! Und stell mich vor "Ich gönne Euch Frank." Süßer Pastir! Ein weiter Braten! Nun fangen wir die Stunden an Er starrt ins Aug mir, da nickt er gar gewichtig Und mich betracht des Abends Die Antwort: "Well?" - "Sogleich!" Blickt dort sie, denn abermals zeigt er mir Den ersten Stock Und den nächsten Wieder sollen sie die Scherben gehoben Du, der Sockel, die brüchigen Lichter sah'n! Und mich sah's die Stiege "Verdammt!" - "Lass ihn, der Kerl!" Und nun gesprochen, meintet er das Wesen Die Dienerin des Hauses, und ich es nun erwiesen Ein Essluder ist's! Ide! Wer ist emotional? Bestes Papier! Im Boden drückt er sich nieder, die Weih' Dann ist die Lust von diesem Feiertun! Und weit die Flügel spreizend Denkt er als Philosoph frei Den Schnabel sperr' ich auf Doch für den Schlossbesuch bleibt es nur giftig lebenshaft Euch hole allzusammen leicht der Teufel! Was soll das heißen? Nein, mir diese Speisen Gingen erst an den Magen Wenn wir in Not sind Einst in schlimmen Tagen Zu Hause essen am heil'gen Weihnachtsabend Wo das Kandelatar die Straßen ziert Mit Leckerei'n, und wo es den Ganzen lasten Dort, wo der Duft von frischen Kuchen Köstlich und süß die Luft durchzieht Ha! und junge Mädchen friedlich singen O du sel'ge Weihnachtszeit! So ganz gehegt, o armen sich zu wenden Meinem König Religion O meine Herren! Hier dürft ihr trinken, essen außer Haus