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Fidelio: No. 1, Duett: "Jetzt, Schätzchen, jetzt sind wir allein"

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Jetzt, Schätzchen, jetzt sind wir allein Wir können vertraulich nun plaudern Es wird ja nichts Wichtiges sein Ich darf bei der Arbeit nicht zaudern Ein Wörtchen, du Trotzige, du! So sprich nur, ich höre ja zu Wenn du mir nicht freundlich erblickest So bring' ich kein Wörtchen hervor Wenn du dich nicht in Geschicklichst' verstrahlt In der Kunde bist du So hab ich's doch gelernt So hab ich's doch gelernt Ich habe zum Weib dich gewählt Verstehst du? Das ist ja doch klar Und wenn mir dein Jawort nicht fehle Was meinst du? So sind wir ein Paar Wir könnten in wenigen Wochen Recht schön du bestimmt schon die Zeit Wir könnten in wenigen Wochen Recht schön du bestimmt schon die Zeit Zum Henker das ewige Pochen Zum Henker das ewige Pochen Da war ich so herrlich immer Da war ich so herrlich immer Und immer, immer nicht gefang'n Und immer, immer nicht gefang'n Ich weiß, daß der Arme sich quält Es tut mir so leid auch mir um ihn Fidelio hat gewählt Er liebt mich sehr zu lieben Wo war ich? Sie sieht mich nicht an! Da ist er, er fängt wieder an Wann wirst du das Jawort mir geben? Es könnte ja heute noch sein O wehe, bitte, von Leben! Jetzt, morgen und immer! Du bist ja wahrhaftig von Stein Ich muß ja so hart mit ihm sein Du bist ja wahrhaftig von Stein Er hofft ja nur dem mindesten Schein So wirst du dich immer bekehren Was meinst du? Könntest du geh'n? Wie? Dich anzusehn willst du mir wehren? Auch das noch? Du hast mir so oft doch versprochen Versprochen? Nein, das geht zu weit Du hast mir so oft doch versprochen Zum Henker das ewige Pochen Zum Henker das ewige Pochen Ich bin doch endlich bereit Es war dir im Ernst das schon lang Wer weiß, ob es wird nicht gebracht! Wer weiß, ob es wird nicht gebracht! Wer weiß, ob es wird nicht gebracht! Wer weiß, ob es wird nicht gebracht!