Moses und Aron, Act 2: "Aron, was hast du getan?"
Franz Mazura, Chicago Symphony Chorus, Philip Langridge, Sir Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra
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Klarum, was hast du getan?
Nichts Neues, nur was steht meiner Aufgabe war, denn
Dein Gedanke, kein Wort, mein Wort, kein Bild, er
Gar, vor ihren Ohren, ihren Augen ein Wunder zu tun
Mach es mir heiß
Wie immer
Ich hörte die Stimme in mir
Ich habe nicht gesprochen
Aber ich habe dennoch verstanden
Streit
Dein Mund
Du warst lange fern von uns
Bei meinem Gedanken
Das müsste dir nahe sein
Wenn du dich einsam machst, wird du totgeglaubt
Das Volk hat auf das Wort deines Mundes, die im
Recht und Gesetz entspringen, lange gewartet
So musste ich ihm ein Bild zu schauen geben
Dein Bild verblich von meinem Wort
Deinem Wort waren sonst Bilder und
Wunder, die Du missachtest, versagt
Und doch war das Wunder nicht mehr als ein
Bild, als dein Wort "Mein Bild zerspürst
Gottes Ewigkeit vernichtet Göttergegenwart
Das ist kein Bild, kein Wunder
Das ist das Gesetz
Das Unvergängliche, sag es wie diese Tafeln
Vergänglich in der Sprache deines Mundes
Israels Bestien bezeuge den Gedanken des Ewigen
Ahnst du nun die Allmacht des Gedankens über die Worte und Bilder?
Ich verstehe es so: Dieses Volk soll erhalten bleiben
Aber ein Volk kann nur fühlen
Ich liebe dieses Volk
Ich liebe es, und will es behalten
Du bist gedankenschwürig
Ich liebe meine Gedanken und lebe für ihn
Auch du würdest dies voranlieben
Hättest du gesehen, wie es lebt, wenn es sehen für eine Hoffnung?
Kein Volk kennt Glaube, was es nicht fühlt
Du erschütterst mich nicht
Es muss den Gedanken erfassen
Es lebt nur deshalb
Ein beklagendes, ein Volk von Märtyrern wäre es dann
Kein Volk erfasst mehr als einen Teil des Willes
Das den fassbaren Teil des Gedankens ausdrückt
So machert dich dem Volk verständlich auf ihm angemessene Art
Ich will den Gedanken verfälschen
Lass mich ihn auflösen, schreibend, ohne auszusprechen
Verbote, furchterregend, doch befolgbar, sicher, dass wir stehen
Die Notwendigkeit verklärend
Gebote, Herd, doch hoffnungserweckend, verankert den Gedanken
Unbewusst wirkt getan, wie du willst
Menschlich schwankend, wirst du dein Volk dann finden, doch lebenswer
Das will ich nicht erleben
Du musst lieben
Du kannst nicht anders
Du bist an einen Gedanken gebunden
Ja, an meine Gedanken, die ihn diese Tafeln ausdrücken
So zertümmere ich diese Tafeln und will Gott
Bitten, dass er mich von diesem Amt abberuft
Kleinmütiger du, der du Gottes Hort hast, ob mit, ob ohne Tafel, ich
Dein Mund, bewahre deinen Gedanken, wie immer ich ihn ausspreche
Du Bilder
Bilder deines Gedankens, sie sind Irr
Wie alles, was aus ihm hervorgeht
Ich beuge mich der Notwendigkeit
Denn dieses Wort soll erhauten bleiben
Um für die Ewigkeit Gedanken zu zeigen
Meine Bestimmung ist Schlechtes zu sagen, als ich es verstehe
Wisse er jedoch, werde ihn immer wieder finden
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