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Schwarze Lichter

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Ich stell mir eine Frage: Wann kommst du wieder? Sitze rauchend am Fenster, und der Qualm legt sich nieder. Er berรผhrt alle Dinge, bildet ein Nebelregal. Die Luft ist erdrรผckend, doch das ist mir egal. Es ist nicht die Luft, die mich erdrรผckt. Du bist nicht hier, das macht mich verrรผckt. Seit Tagen nichts gegessen, keinen Menschen gesehen. Ich kann all das Gescheh'ne, die ganze Welt nicht verstehen. Die Bรคume sind grau, bis in alle Zeit. Die Lichter so schwarz, es gibt nur grausames Leid. Selbst die buntesten Farben kann doch niemand ertragen, Weil die Zeit, die wir hatten, die uns nach vorne trieb, Einfach stehen blieb. Ich schaue hinaus und bei jeder Gestalt, Denke ich nur an dich, aus Einsamkeit wird Gewalt, Die mich foltert und quรคlt, ich kann es kaum noch aushalten, Du bist fortgegangen, hast meine Seele gespalten. Schon bald wirst du dich melden, ich weiรŸ es ganz sicher. Die Leute reden รผber mich, ich hรถr ihr Gekicher. Der Verrรผckte im Haus, er wirkt wie besessen. Er schaut aus dem Fenster und hat zu leben vergessen.