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Parsifal, WWV 111: Act II. Amfortas! Die Wunde!

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Kortas De Bonde Bonde De Bonde Die Brandmir hier zur Seite! O Plage! Plage! Hurich, wahrlich Plage! O trink den Herzen! Freu dich mir aus! O du Lebender! Ja! Ammerfalske! Die Wunde sei Gluten! Du lutet sie nรคher! Nรคhert ihr? Nein, nein, nicht die Wunde ist es Wie sehe Blut in Strรถmen dahin? Hier, hier im Herzen der Brand, das Sehnen, das Furchtbare Sehnen, das alle Sinne mehr fasst und trifft O meine Liebe, die alles schauert Bebt und zuckt in sรผndigem Verlangen Es starrt der Blick uns auf das HeilsgefรครŸ Das heil'ge Blut erglรผht Erlรถsungswonne glรผcklich mild, durchzittert weit in alle Seelen Nur hier im Herzen will die Qual nicht weichen Des Heilands Plage, dachernehmlich, die Plage Ach, die Plage, um das entweiรŸe Heiligtum! Erlรถse! Rette mich aus schuldgeflickten Hรคnden O giftig Gottesklage, furchtbar, traut mir in die Seele Und ich, der Tor, der feige, zu wilden Knabenfacken, floh ich hin Erlรถse! Heiland, Herr der Huld! Lieb' es, ich Sรผnder, meine Schuld Ja, diese Stimme, so rief sie ihm Und diesen Blick, deutlich erkenn dich ihn Auch diesen, der ihn so friedlos lachte, die Lippe Ja, so zuckte sie ihm, so neigte sich der Nacken, so Hob die Finger Frau, so flatterte nachher die Locken So schlank um den Hals sich der Arm, so schleichelte Weich die Wange, wie alle Schmerzen waren ihm Wunde, da seiner Seelen hรผtzte ihm der Mund Ha! Dieser Kuss! Verwรคnde ihn, weiche von dir, ewig, ewig von dir