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Gotterdammerung, WWV 86D, Act 1, 'Hore mit Sinn, was ich dir sage'

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Hรถre mit Sinn, was ich dir sage! Seit er von dir geschieden, zur Schlacht nicht mehr schickte uns Wotan: irr' und rathlos ritten wir รคngstlich zu Heer; Walhalls muthige Helden mied Walvater. Einsam zu RoรŸ, ohne Ruh' noch Rast, durch streift' er als Wand'rer die Welt. Jรผngst kehrte er heim; in der Hand hielt er seines Speeres Splitter, die hatte ein Held ihm geschlagen. Mit stummem Wink Walhalls Edle wies er zum Forst, die Weltesche zu fรคllen. Des Stammes Scheite hieรŸ er sie schichten zu ragendem Hauf rings um der Seligen Saal. Der Gรถtter Rath lieรŸ er berufen; den Hochsitz nahm heilig er ein. Ihm zu Seiten hieรŸ er die bangen sich setzen, in Ring und Reih' die Hall' erfรผllen die Helden. So sitzt er, sagt kein Wort, auf hehrem Sitze stumm und ernst; des Speeres Splitter fest in der Faust; Holdas ร„pfel rรผhrt er nicht an. Staunen und Bangen binden starr die Gรถtter. Seine Raben beide, sandt' er auf Reise: kehrten die einst mit guter Kunde zurรผck, dann noch einmal zum letzten Mal lรคchelte ewig der Gott. Seine Knie umwindend, liegen wir Walkรผren; blind bleibt er den flehenden Blicken: uns alle verzehrt Zagen und endlose Angst. An seine Brust preรŸt' ich mich weinend; da brach sich sein Blick; er gedachte, Brรผnnhilde, dein! Tief seufzt' er auf, schloรŸ das Auge, und wie im Traume raunt' er das Wort: des tiefen Rheines Tรถchtern gรคbe den Ring sie wieder zurรผck, von des Fluches Last erlรถs't wรคr Gott und Welt! Da sann ich nach: von seiner Seite durch stumme Reihen stahl ich mich fort; in heimlicher Hast bestieg ich mein RoรŸ, und ritt im Sturme zu dir. Dich, o Schwester, beschwรถr' ich nun: was du vermag'st, vollend es dein Muth; ende der Ewigen Qual!