Wagner: Götterdämmerung - Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" / Erster Aufzug - Blitzend Gewölk, vom Wind getragen, stürme dahin (Brünnhilde, Siegfried)
Herbert von Karajan; Helge Brilioth; Helga Dernesch; Berliner Philharmoniker
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Lyrics
Klozert Melk
Von Wind getragen, stürme dahin zu mir, ich teure mir her
Wann und die Stämmer deckt den Himmel
Hilleleuchtet die güterbelogenen Augen
Was legt zu müdend dem Frühlande Welle zu Wall?
Zur Witwenspitze witzt sich der feurige Schwall
Schau, tritt zurück, seinen Platz nimm nach mir hin
Ach, ach, will ich geben, wer weiß, was es war?
Wer war?
Wer war?
Wer trant zu mir?
Wie?
Ein Freier kam
In ein Feuer mich gestreckt
Ich erblich nun zum Bein
O Worte, will ich hier?
Wer ist der Mann, der das vermochte, was dem stärksten Urbe stimmt?
Ein Helde, der dich zähmt, bezwingt gewaltig nun?
Ein Unheld schwang sich auf jenen Stein
Ein Mard habe geflogen, der wird zu Fleisch
Wer ist du Schrecklicher?
Stammst du von Menschen?
Kamst du von Hannas Mächtigem her?
Ein Diebichung bin ich und unterreist
Der Held, dem Frau gefolgen sollst
Nein!
Er brennt!
Fliehen!Liesch der Strafe Sinn
So lang
Du mich
Die Nacht bricht an
In diesem Nacht musst du dich mir vermehren
Du kannst mich nicht durch
Kannst du mich nicht?
Sondern der Ring mich beschützt
Mandesrecht über Herkunft
Durch den Ring sei vermählt
Von dir ihn zu lösen, lehrst du mich nun?