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Siegfried - Zwe Auf. "Wir sind zur Stelle! Bleib hier stehn!"

Herbert von Karajan: Berliner Philharmoniker; Jess Thomas, Gerhard Stolze, Thomas Stewart, Zoltán Kelemen, etc.
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Lyrics

Wir sind zur Stelle Bleib hier stehen Hier soll ich das Fürchten lernen? Fern hast du mich geleitet eine volle Nacht im Walde Selbander wanderten wir Nutzt du immer mich meinen? Lern mich hier nicht, was ich lernen soll, allein seh ich dein Weib Dich endlich werd ich mal los Glaube Liebster, lernst du heut und hier das Fürchten nicht? An anderem Ort, zu andrer Zeit, schwerlich erfährst du's je Siehst du dort den dunklen Höhlenschlund? Darin wohnt ein gräulich-wilder Wurm Unmaßen grimmig ist er und groß Ein schrecklicher Rachen reißt sich ihm auf, mit Haut und Haar Auf einen Happ schlägt der Schlimme dich wohl Gut ist's, den Schlund ihn zu schließen Drum biet ich mich nicht ihm gewiss Giftig gieße ich einen Geifer ihm aus Wem mit des Speichels Schweiß er verspeit Dem schwinden wohl Fleisch und Gebein Dass des Geiffers Gift mich nicht sehre weich ich zur Seite dem Wurm? Einen Schlangenschweif schleckt sich ihm auf Wenn er damit umschlingt und fest umschließt Dem brechen die Glieder wie Glas Ohne Schweißes Schwang mich zu fahren halt ich den Argen im Aug' Doch heiße mich das? Hat der Wurm ein Herz? Ein grimmiges hartes Herz Was sitzt dem doch, was jedem schlägt? Frag mich's Mann oder Tier Mir bist Knabe, doch für uns auch der Bub Jetzt kommt dir das Fürchten wohl an? Notung, stoß ich den Stolzen ins Herz Soll das etwa Fürchten heißen? Geh du da hin, ist das alles, was deine List mich lehren kann? Fahr deines Wegs dann weiter Das Fürchten lern ich hier nicht Wart es nur ab Was ich dir sagen, dünke dich tauber Schall Ihn selber musst du hören und sehen Die Sinne vergehen dir dann schon Wenn dein Blick verschwimmt, der Boden dir Schwankt, dem Busen wunderwerter Beben Dann dankst du mir, der dich führte Gedenkst, wie Mime dich liebte Du sollst mich nicht lieben Sag, ich will nicht Nun aus den Augen mir, lass mich allein Sonst halt ich's hier länger nicht aus Fängst du von Liebe gar an? Das eklige Nicken und Augenzwicken Wann endlich soll ich dich mir sehen? Wann will ich den Albernden los? Ich lass dich schon Am Quell dort lab dich nicht Steh nun nur hier Steigt dann die Sonne zur Höhe, merk auf den Wurm Aus der Höhle wälzt er sich her Hier vorbei biegt er an, am Brunnen sich zu tränken Mime, weilst du am Quell? Dahin lass ich den Wurm wohl gehen Notung stoß ich ihm erst in die Nieren Denn er nicht selbst wird mit weggesoffen Darum hör meinen Rat Raste nicht dort an der Kehre ich dich weg So weit du kannst, und komm wieder zu mir Nach reißlichem Streit dich zu erfrischen Wirst du mir wohl nicht wehren Rufe mich auch, darbst du des Rates? Oder wenn dir das Fürchten gefällt? Fafner und Siegfried, Siegfried und Fafner, oh, rächten beide sich um